Definition
Bei der Schulterprothese handelt es sich um einen künstlichen Gelenkersatz, mit dem man versucht, die normale Anatomie der Schulter (eine Kugel auf einer leicht konkaven Oberfläche) so genau wie möglich nachzubilden. Sie kann anatomisch (exakt spiegelbildlich zum normalen Gelenk) oder umgekehrt (der konkave Teil wird anstelle des Oberarmkopfes eingesetzt und umgekehrt) sein.
Symptome
Die Indikation für eine Schulterprothese ist meistens bei Patienten mit persistenten Schmerzen, welche sich weder durch Physiotherapie noch durch therapeutische Übungen bessern, gegeben. In diesem Fall verursacht die Arthrose (oder eine andere das Gelenk betreffende Pathologie/ Trauma) vor allem Schmerzen bei Aktivitäten. Die Schmerzen können allerdings auch in Ruhe und nachts anhalten. Außerdem kann eine Steifigkeit des Schultergelenkes vorhanden sein, welche vor allem morgens oder nach längerem Verweilen in derselben Position auftritt. Dadurch werden die Aktivitäten des täglichen Lebens wie sich anziehen, sich kämmen, sich waschen, Gewichte heben oder transportieren erschwert.
Ursachen
Die häufigsten Ursachen für einen prothetischen Schulterersatz sind fortgeschrittene Schulterarthrose mit Schmerzen, die nicht auf eine konservative (nicht-chirurgische) Therapie ansprechen, und bestimmte Arten von Frakturen.