Definition
Arthrose ist eine sehr häufige chronische Erkrankung nach dem 50. Lebensjahr und kann alle Gelenke betreffen, insbesondere Hüfte, Knie und Schulter. In diesem Zustand verlieren die Zellen im Gelenk ihre Fähigkeit, sich selbst zu reparieren, was zu einer fortschreitenden Degeneration von Knorpel und Knochen führt. Wenn dieser Degenerationsprozess das Schultergelenk betrifft, spricht man von einer Schulterarthrose.
Symptome
Der Ausbruch einer Arthrose ist nie akut, sondern ein langsamer Prozess, der sich im Laufe der Zeit etabliert. Die charakteristischen Symptome sind weit verbreitete Schmerzen in der Schulter, die entlang des Armes ausstrahlen (sie nehmen im Laufe des Tages ab und treten dann morgens wieder auf), Gelenksteifheit (morgens schlimmer), Schwierigkeiten, den Arm über den Kopf zu heben, Muskelschwäche, Schwellung und Krepitation bei der Bewegung.
Ursachen
Die Hauptursachen sind fortschreitendes Alter, frühere Verletzungen, Übergewicht, Bewegungsmangel und Stoffwechselstörungen. Die Genetik spielt als Risikofaktor auch eine wichtige Rolle.