Definition
Der Begriff „Schleudertrauma“ beschreibt ein traumatisches Ereignis, das die Halswirbelsäule betrifft. In den meisten Fällen tritt es als Folge einer ruckartigen Bewegung des Kopfes auf, bei der der Hals die physiologischen (normalen) Gelenkgrenzen überschreitet.

Symptome
Die Hauptsymptome eines Schleudertraumas sind Nackenschmerzen und Steifheit. Je nach Schwere des Traumas können diese Symptome mit Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, verschwommenem Sehen, Konzentrationsschwierigkeiten, Müdigkeit, Schlafstörungen und Reizbarkeit verbunden sein.

Es ist wichtig zu wissen, dass sehr oft viele Symptome erst mehrere Stunden nach einem Unfall auftreten.

Ursachen
Ein Schleudertrauma entsteht durch ein plötzliches Beschleunigen und wieder Abbremsen des Kopfes gegenüber dem Körper (daher der Name „Schleudertrauma“). Ein Schleudertrauma wird typisch durch einen Autounfall verursacht.