Definition
Das Piriformis-Syndrom ist eine Erkrankung des Bewegungsapparates, die entsteht, wenn der birnenförmige Muskel den Ischiasnerv aufgrund einer Verletzung, Entzündung oder Fehlfunktion reizt. Andere Namen, unter denen diese Pathologie bekannt ist, sind “ tiefes Gluteal-Syndrom „, „extra spinale Ischialgie“ oder „neurite da portafoglio“. Frauen sind stärker betroffen als Männer (etwa 6-mal mehr).
Symptome
Diese Krankheit verursacht Symptome wie Schmerzen im unteren Rücken, die bis zum Gesäß oder zur Hüfte ausstrahlen, Schmerzen, die beim Liegen oder Sitzen zunehmen, Schwierigkeiten beim Gehen oder bei körperlichen Aktivitäten wie den Kniebeugen.
Ursachen
Die Hauptursache (50% der Fälle) ist ein Makrotrauma im Gesäßbereich, das zu einer Entzündung des verletzten Gewebes führt, die sich bis zum Ischiasnerv erstreckt und diesen reizt. Eine weitere Ursache kann eine Nervenreizung nach einer Operation in diesem Bereich sein. Ein weiterer möglicher Auslöser ist die Überlastung der Gesäßmuskulatur (nach repetitiven Tätigkeiten, längeren Anstrengungen oder sehr intensiven Kontraktionen). Noch ein prädisponierender Faktor für dieses Syndrom kann eine besondere Konformation des birnenförmigen Muskels und seine Positionierung in Bezug auf den Ischiasnerv sein. Diese Hypothese hat sich jedoch noch nicht bestätigt.