Definition
Die Menisken (Außen- und Innenmeniskus) sind faserknorplige Strukturen im Kniegelenk, die als Stoßdämpfer zwischen Schienbein und Oberschenkelknochen wirken. Unter großer und ständiger Belastung können die Menisken leicht degenerieren oder brechen. Normalerweise werden Meniskusverletzungen in traumatische (der Meniskus ist gesund, aber er bricht nach einem Distorsionstrauma oder einer Stoßverletzung am Knie) und degenerative (der Meniskus erfährt infolge wiederholter Mikrotraumata und des fortschreitenden Alters der Person eine Degeneration mit verschiedenen Arten von Verletzungen) unterteilt.

Symptome
Eine Meniskusverletzung zeigt sich in der Regel mit Schmerzen beim Abtasten des Gelenkreims, Schmerzen beim Treppensteigen, einer Gelenkblockade (meist in Richtung Beugung) und manchmal kann es zu Schwellungen und Hitze im Knie kommen.

Ursachen
Traumatische Verletzungen treten vor allem bei Sportlern als Folge eines Distorsionstraumas des Knies auf. Die am stärksten gefährdeten Sportarten sind Fußball und das Skifahren.

Degenerative Verletzungen hingegen erfordern kein Trauma, sondern sind das Ergebnis des natürlichen Alterungsprozesses. Prädisponierende Faktoren sind vor allem Alter, Übergewicht, Muskelschwäche und größere Gelenkdeformitäten.