Definition
Der Karpaltunnel ist ein anatomischer Tunnel, d.h. eine Durchgangsstruktur zwischen den Handwurzelknochen und dem transversalen Karpalband (eine Struktur, die sich auf Handgelenkhöhe auf der Handflächenoberfläche befindet). Mehrere Strukturen, darunter Sehnen und Nerven, durchqueren den Karpaltunnel. Beim Karpaltunnelsyndrom handelt es sich um einen Zustand medianer Nervenschmerzen, die durch einen Druckanstieg im Kanal selbst verursacht werden, was zu einer erhöhten Schwierigkeit des Nervenflusses führt.
Symptome
Die Symptome treten in der Regel allmählich mit einem Kribbeln oder Taubheitsgefühl in den ersten drei Fingern der Hand auf, das sich auch durch das Gefühl eines „Schlages“ äußern kann. Die Symptome manifestieren sich in der Regel in der Nacht und am Morgen. Mit der Zeit kann das Taubheitsgefühl konstant werden und mit einer Schwäche und Atrophie der betroffenen Muskeln einhergehen.
Ursachen
Obwohl viele Menschen an dieser Neuropathie leiden, konnten immer noch keine eindeutigen Ursachen dazu ausgemacht werden. Zu den fundiertesten Hypothesen gehören der Stabilitäts- und Funktionsverlust des Handgelenks, die pathologischen Veränderungen der Strukturen die durch den Karpaltunnel verlaufen, oder im Gewebe das seine Wände bildet.