Definition
Die Ellenbogenfraktur ist ein traumatisches Ereignis, das den Verlust der Gelenkkontinuität auf der Ebene eines, zweier oder aller drei Knochen (Elle, Humerus und Speiche) verursacht, aus denen sich der Ellenbogen zusammensetzt. Die häufigsten Ellenbogenfrakturen werden in drei große Gruppen eingeteilt: suprakondyläre Frakturen (im Bereich des Humerus), Radiusköpfchenfrakturen (im Bereich des Radius) und Bruch des Ellbogenhöckers (im Bereich der Elle).
Symptome
Ellenbogenfrakturen sind mit akuten Schmerzen sowohl beim Abtasten als auch bei jedem Bewegungsversuch (sowohl passiv als auch aktiv), Bewegungsunfähigkeit, Schwellungen und Blutergüssen (Blutaustritt) im Gelenkbereich verbunden.
Ursachen
Ellenbogenfrakturen treten nach einem traumatischen Ereignis auf und betreffen hauptsächlich eine sehr junge Bevölkerung (Kinder zwischen 4 und 11 Jahren).