Definition
Der Begriff Arthrose bezeichnet eine Gelenkerkrankung, die zu einer Zelldegeneration, Veränderung von Reparatursystemen und Funktionsverlusten führt. Diese Pathologie soll nicht erschrecken, da es sich um einen vollkommen normalen degenerativen Prozess handelt, der insbesondere im Alter mit mehr oder wenigen starken Anzeichen verbreitet auftritt. Die radiologisch festgestellten typischen sind: Einschränkung des Gelenksraums, Ausdünnung der Knorpelschicht und Bildung von Osteophyten (Randwülste am Knochen).

Die am häufigsten betroffenen Gelenke sind: Hüfte, Knie und Schulter.

Symptome
Die Symptomatik beginnt allmählich. Die häufigsten Symptome sind der Schmerz und die morgens auftretende Gelenksteifigkeit. Beide verbessern sich im Laufe des Tages. Bei fortschreitender Arthrose kommt es zur Schwächung der Muskulatur und Funktionsverlusten des betroffenen Bereiches. Weitere Beschwerden sind ein hörbares Knirschen und Schwellungen. Es ist jedoch wichtig sich zu erinnern, dass die Radiologie eine sehr kritische Arthrose radiologisch aufzeigen kann auch wenn keine Symptome aufscheinen.

Ursachen
Wie bereits erwähnt, ist die Arthrose ein natürlicher und altersbedingter Prozess, dessen Hauptrisikofaktor also das Alter ist. Die Genetik spielt eine sehr wichtige Rolle bei der Förderung von degenerativen Prozessen, Frauen scheinen in diesem Fall stärker betroffen zu sein als Männer. Weitere Risikofaktoren sind: Fettleibigkeit, Inaktivität, entzündliche – oder Stoffwechselerkrankungen und eine vorherige Verletzung des Gelenks.